Neu auf Wiener Zocker, Alt an Erfahrung, Dankbar für Hinweise!

Charlene hat es heute bereits angekündigt. Wiener Zocker wird ab sofort von einem neuen Team betrieben mit dem Ziel, die Reichweite der Webseite mittels Hintergrundinformationen und Content Marketing zu erhöhen. Dabei bleiben wir aber der ursprünglichen Idee verbunden, ein Schlaglicht auf die ansonsten medial kaum beachtete Szene von Spekulanten und Zockern zu fokussieren.

Das Team von Wiener Zocker erhält jeden Tag Informationen von Informanten (die bezeichnet man heute als Whistleblower). Wir haben daher das Luxusproblem, dass wir die interessantesten Informationen rausfiltern müssen, um unseren Lesern Spannung zu bieten.

Es wurde uns eine Anzeige des ehemaligen Polizisten Felix Thurn (auch bekannt als Gerhard Waiglein oder Gerhard Pavese) zugespielt. Der war offenbar nach seinem Ausscheiden aus dem Polizeidienst in die dunkle Seite der Gesellschaft eingetaucht. Ein gefallener Engel sozusagen. Er wurde wegen diverser Straftaten verurteilt und hat einige Pit Stops in Gefängnissen verbracht.

2018 hat Thurn eine Anzeige beim damaligen Bundesamt für Korruptionsbekämpfung und Korruptionsprävention eingebracht. In der Anzeige wirft er mehreren Leuten die Bildung einer kriminellen Organisation laut §278 StGB sowie einigen Beamten Machtmissbrauch nach §302 StGB vor.

Einen prominenten Platz nehmen in der Anzeige Thurn\’s ehemaliger Geschäftspartner Markus Pospichal sowie der angebliche Sauger (Kredithai) Hermann Mahr a/k/a \”Hermann der Sauger\” ein. Sie wären Leutnants einer kriminellen Organisation rund um David Neumann gewesen, so führt Thurn aus. Er verweist dabei auf die politischen Kontakte von Pospichal. So wäre dieser mit dem Grafen Alfons Mensdorff-Pouilly sehr gut gewesen.

\"Anzeige

Wir können die Behauptungen des ehemaligen Polizisten nicht prüfen. Die Anzeige hat Thurn schon mit einem gehörigen Schuss \”Verschwörungstheorie\” gewürzt. Sie ist jedenfalls unterhaltsam. Ob ermittelt wurde, wissen wir nicht. Allerdings scheinen die politischen Kontakte Pospichals stimmig, da er auch ein Geschäftspartner des verurteilten Super-Rechten Dr. Harald Schmidt ist (Bericht hier). Angeblich wurde Pospichal auch schon mehrfach im Büro des ehemaligen Bundeskanzler Sebastian Kurz am Schubertring gesehen.

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