Ein Wiener Anwalt im Geldwäsche-Umfeld von OneCoin

OneCoin war das bislang wohl größte jemals gesehene Betrugsschema das weltweit irgendwo zwischen geschätzten $4 bis $15 Milliarden von mehreren Millionen Mitgliedern gestohlen hat. Die in Deutschland geborene Bulgarin Ruja Ignatova war die Gründerin des Systems und wurde als Krypto Queen weltweit gefeiert. Seit 2017 ist sie verschwunden und seither auf der Liste der Most Wanted Fugitives des amerikanischen FBI. OneCoin hat ein weltweites System zur Geldwäsche entwickelt in das auch Anwälte aus verschiedenen Jurisdiktionen involviert waren. Auch ein Wiener war dabei!

\"Ruja

In den Vereinigten Staaten ist der Rechtsanwalt Mark S. Scott wegen $400 Millionen Geldwäsche for OneCoin verurteilt worden. Er soll eng mit dem Amerikaner Gilbert Armenta, angeblich ein Liebhaber von Ruja Ignatova, eng kooperiert haben, um die gestohlenen Gelder zu waschen. Dabei haben sie auch mit dem Briten Christopher Hamilton und dessen Viola Gruppe zusammengearbeitet. Hamilton soll in den Vereinigten Staaten deswegen angeklagt werden. Ein Auslieferungsverfahren läuft derzeit, um Hamilton von England in den amerikanischen Gerichtssaal zu bringen.

Dieser Christopher Hamilton hat unter anderem mit dem Wiener Rechtsanwalt Dr. Jürgen Brandstätter (Webseite) zusammengearbeitet. Der war in zumindest drei Firmen von Hamilton als Geschäftsführer tätig. Darunter die Viola Money (Europe) Ltd in Großbritannien und die Viola Asset Management GmbH (Firmendaten) in Wien. Letztere hat ihre Adresse in der Kanzlei von Brandstätter.

Auf Twitter wurde zuletzt eine Grafik verteilt, auf der die Involvierung von Jürgen Brandstätter in dem Geldwäsche-System. Wir wissen derzeit nicht, ob Brandstätter von der Geldwäsche seines Mandanten und Partners Christopher Hamilton wusste. Aber wir sind sicher, dass da noch interessante Informationen zu Tage treten werden.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *